ARinFLEX auf dem 34. Chaos Communication Congress

Zum Jahresabschluss haben sich zwei Mitarbeiterinnen der Abteilung Pflegewissenschaft am Institut für Gesundheitsforschung und Bildung auf eine „große Bühne gewagt“. Am 28.12.2018 gaben Anne Koppenburger und Hanna Wüller auf dem 34. Chaos Communication Congress (34c3) einen Einblick in ihre aktuellen Forschungsperspektiven. Der vom Chaos Computer Club organisierte Kongress befasst sich mit den Themen IT-Security und Gesellschaftspolitik und hatte mit um den 15 000 so viele Besucher wie noch nie. Unter dem Titel „Think big or care for yourself“ wurde zunächst auf theoretische Grundlagen der Perspektiven auf Technik in der Pflegewissenschaft verwiesen und anschließend ein Einblick in die Forschung des Projektes ARinFLEX gewährt.
In ihrem Vortrag sprachen die Gesundheitswissenschaftler_innen Hanna Wüller und Anne Koppenburger über die wahrgenommene Diskrepanz zwischen der Dominanz professionstheoretisch begründeter Kritik und der Ablehnung von unterschiedlichen technologischen Artefakten im Kontext der pflegerischen Versorgung einerseits. Im Kontrast dazu wurde andererseits die technologiefreundliche Forschungsförderungspolitik nationaler und europäischer Institutionen am Beispiel von Augmented Reality in der Pflege dargestellt. Während also die deutschsprachige Pflegewissenschaft den Trends der Technologisierung und Digitalisierung eher skeptisch gegenübertritt, sind auch in deutschen Forschungslaboren in den letzten zwei Jahrzehnten eine Reihe von technologischen Artefakten entstanden, die allerdings oftmals nicht über den Prototypstatus hinauskommen. Insbesondere im Bereich der sogenannten Sozialrobotik sind große Forschungsanstrengungen unternommen worden, um technologische Lösungen zu entwickeln. Problematisiert wurde in dem Vortrag auf dem 34c3 die offensichtliche Kluft zwischen Pflegewissenschaft und Technologieentwicklung sowie -anwendung. Was fehlt sind konzeptuelle Arbeiten für einen pflegewissenschaftlichen Zugriff auf technologische Artefakte in der pflegerischen Praxis, die einen kritischen Umgang erlauben ohne Technologie als das immer Andere der pflegerischen Beziehung zu markieren.
Link zum Vortrag: https://media.ccc.de/v/34c3-8953-think_big_or_care_for_yourself

wirwunde_logos

ARinFLEX präsentiert Ergebnisse im Rahmen von Workshop zu Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Dienstleistungssystemen

Von Mittwoch, den 30.08.2017 bis Donnerstag, den 31.08.2017 richtete der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliche Informationssysteme der Universität Paderborn, unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Beverungen, einen zweitägigen Workshop zum Thema „Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Dienstleistungssystemen“ aus.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Dienstleistungsinnovationen durch Digitalisierung – Methoden, Potentiale und Transfer für Smart Services (Digivation)“ statt und trägt zur Vernetzung und Konsolidierung von Forschungsergebnissen bei. Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen nationalen Projekten der Förderlinie “Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung”.

Ziel des Workshops war die Identifikation der Treiber und Hemmnisse digitaler Prozessinnovationen. Hierfür wurde die Nominal Group Technique verwendet, bei der die Teilnehmer auf Kärtchen ihre Ideen festgehalten haben, welche anschließend gesammelt, diskutiert und strukturiert wurden. Zudem wurden die Ist- und Soll-Prozesse der einzelnen Forschungsprojekte verglichen sowie Methoden zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen besprochen.

Es wurden unterschiedliche Modellierungssprachen und –tools vorgestellt und verglichen. Hierzu erhielten die Teilnehmer eine Einführung in „Business Process Model & Notation (BPMN)“ sowie zur Modellierung mit dem „Parallel Activity Specifiaction Schema“ durch Herrn Dipl. Wi.-Ing. Matthes Elstermann. Da die Veranstaltung bei allen Teilnehmern sehr großen Anklang fand, sind weitere Workshops zu Prozessinnovationen für die Forschung und Anwendung geplant.

Gruppenbild

Evaluation einer Applikation zum Medikamentenmanagement

Eine Anwendung zum AR-gestützten Stellen von Medikamenten, die an der TU München entwickelt wurde, wird derzeit an der Uni Osnabrück evaluiert. In der Evaluation  geht es zunächst darum die Einschätzung von Fachpersonal zu möglichen Vorteilen, Nachteilen sowie Verbesserungsmöglichkeiten zu erfahren.

IMG_20171107_115512

ARinFLEX präsentiert Forschungsergebnisse auf dem 16. World Congress on Medical and Health Informatics

Vom 21.-25 August 2017 fand in Hanghzou (China) der „16th World Congress on Medical and Health Informatics“ statt. Unter dem Motto “Precision Healthcare through Informatics“ beschäftigten sich Wissenschaftler mit technischen Möglichkeiten in der Gesundheitsversorgung.
Im Rahmen der Session „Human, organizational and social aspects“ präsentierte Hanna Wüller unter dem Titel „Augmented Reality in Nursing: Designing a Framework for a Technology Assessment“ erste Ergebnisse zu möglichen Vorgehensweisen, um Folgen eines Einsatzes von Augmented Reality in der Pflege frühzeitig abschätzen zu können.

ARinFLEX bei Startup trifft Handwerk

In Zeiten des digitalen Wandels zeichnen sich immer mehr Startups als „die“ Innovationstreiber aus. Deshalb lädt die Handwerkskammer gemeinsam mit Munich Startup , dem Startup-Portal der Landeshauptstadt München, zum zweiten Mal zur Veranstaltung „Startup trifft Handwerk“ ein.
Am 11.07.2017 präsentierte Kai Klinker das Projekt ARinFLEX vor ca. 100 Vertretern aus Handwerk und Startup-Unternehmen. Im Anschluss bekamen die Besucher des Events die Gelegenheit einige der HoloLens-Applikationen selbst auszuprobieren.
20170711_192409-min20170711_183106-min20170711_210433-min

Evaluation der Wundmangement Applikation in der Johanniter Einrichtung Dortmund-Hörde

Am 10. und 11.07.2017 haben Hanna Wüller (Universität Osnabrück), Michael Meyer-Hentschel (iTiZZiMO) und Kai Klinker (TU München) eine Smart-Glass Anwendung zum Wundmanagement im Johanniter-Stift Dortmund-Hörde mit Pflegekräften und Bewohnern evaluiert. Die Smart-Glass wird dabei von Pflegenden beim Verbandswechsel getragen und ermöglicht die Dokumentation von Wunden bequem per Sprachsteuerung direkt vor Ort durchzuführen. Das Feedback der Probanden auf die Applikation war sehr positiv.
Wir konnten die Anwendung bei zwei Wundversorgungen und in einem Laborversuch evaluieren. Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Zur Wundversorgung haben die Probanden die Brille getragen und die Dokumentation während der Versorgung durchgeführt. Anschließend wurden mit den Pflegenden und den Bewohnern Gespräche über die Anwendung durchgeführt.

 

20170710_095802-min20170710_095756-min

Quartalstreffen 02/2017

Beim dritten Quartalstreffen diesen Jahres trafen sich die Vertreter aller Projektpartner, um Ergebnisse zu den Themen Digitalisierungsindex, Prototypen und Evaluation der Anwendungen vertieft zu diskutieren.

Digitalisierungsstudie mit Unternehmen aus dem Einzelhandel

Der Lehrstuhl für Strategie und Organisation (Prof. Dr. Isabell M. Welpe) der Technischen Universität München führt aktuell eine Online-Digitalisierungsstudie mit Unternehmen aus der Einzelhandelsbranche durch. Mit dieser Online-Befragung möchten wir verstehen, wie Verkaufsprozesse gewinnbringend digitalisiert werden können und wie die Digitalisierung von Verkaufsprozessen besser gefördert werden kann. Ein weiteres Ziel der Befragung ist die Validierung eines aus der wissenschaftlichen Literatur abgeleiteten Rahmenkonzepts zur Messung des Digitalisierungsgrads von Dienstleistungsprozessen sowie seine Anpassung an die Bedürfnisse der Praxis.

Osnabrücker Campusnacht

Am 10. Juni 2017 veranstaltete die Universität Osnabrück gemeinsam mit der Hochschule die Osnabrücker Campusnacht. Rund 200 Attraktionen konnten besichtigt werden. Die Abteilung Pflegewissenschaft stellte mit einem Fokus auf dem Projekt ARinFLEX ihre Technikprojekte vor. Besucher konnten sich über die Projekte und Augmented Reality informieren und die Vuzix M100 sowie eine Tablet Anwendung zu Augmented Reality ausprobieren.

IMG_5342IMG_5352-minoCN_AugmentedReality